Mittelalter & Renaissance

Kochbücher mit Rekonstruktionen für die moderne Küche


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Das Alamannen-Kochbuch
 

von Andrea Gräupel (Autor), Stefan Müller (Autor)

Kurzbeschreibung: Der Volksstamm der Alamannen besiedelte von ca. 260 nach Christus für annähernd fünf Jahrhunderte den südwestdeutschen Raum. Im heutigen Baden-Württemberger Raum wurden in den letzten Jahren ganze Siedlungen entdeckt und ausgegraben. Diese archäologischen Funde ermöglichten einmalige Einblicke in das Leben in einem frühmittelalterlichen Dorf und lassen Rückschlüsse auf die Essgewohnheiten der Alamannen zu. Anhand dieser Quellen und Schriftzeugnisse historischer Schriftsteller anderer Kulturen, haben die Autoren Rezepturen erstellt, wie sie vor nunmehr 1800 Jahren an den Feuerstellen der Alamannen zubereitet wurden. Erfreuen Sie sich mit neuen Rezepten an der kulinarischen Aufhellung einer längst vergangenen und vergessenen Zeit.

Gebundene Ausgabe: 128 Seiten - Verlag: Verlag FEL!X AG; Auflage: 1 (1. Juni 2010) - Größe: 21,2 x 20 x 1,4 cm

 

 




Nibelungenkochbuch
 

von Mathilde Grünewald

Wie kochte man wirklich im Mittelalter, nämlich der Zeit zwischen 800 und 1200 n.Chr.? Die Archäologin und Wormser Museumsdirektorin Dr. Mathilde Grünewald hat die Rezepte gefunden und erfunden. Gelungene Zusammenstellung von Gerichten mit den damals gängigen und vorhandenen Zutaten.

Kurzbeschreibung: Wer wüsste nicht gerne, was Kriemhild speiste, was Königin Ute zum Frühmahl serviert wurde? Oder wie die "Schnitten" aussahen, mit denen Küchenmeister Rumold im Nibelungenlied die Könige verwöhnte? Leider hat uns der Dichter des Nibelungenliedes weder Menüfolgen noch Rezepte überliefert. Es wird uns allein berichtet, dass am Hofe der sagenhaften Burgunden in Worms kein Mangel herrschte und jeder Gast nach seinem Stand reichhaltig bewirtet wurde. In der Zeit zwischen 800 und 1200 n. Chr. kochte man ohne Sahne und kannte noch keinen Zucker. Rindfleisch stammte von Ochsen und Kühen, die ein langes Arbeitsleben hinter sich hatten, es musste demzufolge gekocht werden. Zarte Hühnchen am Spieß und helles Weizenbrot aßen die reichen Leute. Der einfache Mann dagegen ernährte sich von Haferbrei, Eiern und vielleicht einem Suppenhuhn. Rohes Obst galt noch nicht als gesund und Vollkorngetreide nicht als vornehm. Heute kochen wie im Mittelalter: Das bedeutet einerseits die Rückkehr zu einer schlichten Küche mit bodenständigen Zutaten je nach der Jahreszeit. Andererseits wurden Hühner damals zeitaufwendig entbeint und wieder gefüllt und reichhaltige Saucen angerührt. Die Autorin ist Archäologin und hat viel Erfahrung mit der antiken Küche gesammelt. Sie beschreibt die einzelnen Arbeitsgänge und hat sämtliche Rezepte in der eigenen Küche gekocht. Hier ist das Buch aus der Küche für die Küche, für alle, die Interesse am Mittelalter haben und sich dieser Zeit auch in der Küche nähern möchten. Vieles ist zu entdecken: Rübchen mit Ingwer und Erbsenbrei mit Speck und Zwiebeln sind von überraschendem Wohlgeschmack. Auch süße Schnitten können Sie fortan nach Nibelungen-Rezept servieren.  

Gebundene Ausgabe: 155 Seiten - Verlag: Kunstverlag Josef Fink - Auflage: 1 (März 2006)




Das Wikinger-Kochbuch
 

von Carolin Küllmer (Autor), Saeta Godetide (Autor)

Kurzbeschreibung: Wir schreiben das Zeitalter der Wikinger. Die faszinierende und hochentwickelte Kultur der nordischen Seefahrervölker, ihre Mythologie, Lebensweise und letztlich auch ihre Kochkünste sind es, die die beiden Autorinnen Saeta Godetide und Carolin Küllmer zu diesem Buch inspiriert haben. Kochen unter Odins wachem Auge: Welche Zutaten waren damals vorhanden, wie könnten diese zubereitet worden sein und wie kochen wir im 21. Jahrhundert 'wikingisch'? Erfahren Sie die Antworten auf diese Fragen in zahlreichen leckeren, selbstkreierten Rezepten und finden Sie neben dem Kochen noch Zeit, in spannenden historischen Fakten zu schmökern: Wie sah ein Wikingerjahr aus? Wie lebte, liebte und kochte die Wikingerfrau als Hüterin des Herdfeuers? Woran glaubten die heidnischen Völker und wie können wir ihren Alltag heute nacherleben? Viele wunderschöne Aufnahmen aus dem (Lager-)Leben der 'Reenactors', frühmittelalterlicher Darsteller, erleichtern auch Neulingen den Einstieg in die Welt des mittelalterlichen Kochens und lassen die Kultur unserer Vorfahren vor unserem inneren Auge wieder lebendig werden.

Gebundene Ausgabe: 160 Seiten - Verlag FEL!X AG; Auflage: 1., Aufl. (1. Juni 2010) - Größe: 21,4 x 20,2 x 1,4 cm





Kochen wie die Wikinger
 

von Rannveig Moroldsdotter (Autor)

Kurzbeschreibung: Ob Fischsuppe, Wildschweinbraten oder selbst gebrautes Wacholderbier ... "Kochen wie die Wikinger" bietet eine schmackhafte Annäherung an die Kultur der Nordleute und führt in die Besonderheiten der Wikingerküche ein. Mit authentischen und nachempfundenen Rezepten entführt die Autorin auf eine Reise in die Vergangenheit und lässt uns die Traditionen und Bräuche der Nordmänner erleben. Von kräftigen Suppen über deftige Braten bis hin zu zuckersüßen Naschereien reicht das Spektrum der mehr als 80 vorgestellten Gerichte. Auch Fisch in den verschiedensten Variationen darf dabei natürlich nicht fehlen. Ergänzt wird diese Sammlung durch eine Liste der verwendeten Lebensmittel, inklusive Betrachtung ihrer Geschichte. Ein Kochbuch für alle, die Lust haben, alte Rezepte neu auszuprobieren. In "Kochen wie die Wikinger" führt Autorin Claudia Fischer alias Rannveig Moroldsdotter in die kulinarischen Eigenarten der Wikingerküche ein und stellt mehr als 80 Rezepte vor.Ob Fischsuppe, Wildschweinbraten oder selbst gebrautes Wacholderbier "Kochen wie die Wikinger" bietet eine schmackhafte Annäherung an die Kultur der Nordleute und führt in die Besonderheiten der Wikingerküche ein. Mit authentischen und nachempfundenen Rezepten entführt die Autorin auf eine Reise in die Vergangenheit und lässt uns die Traditionen und Bräuche der Nordmänner erleben. Von kräftigen Suppen über deftige Braten bis hin zu zuckersüßen Naschereien reicht das Spektrum der mehr als 80 vorgestellten Gerichte. Auch Fisch in den verschiedensten Variationen darf dabei natürlich nicht fehlen. Ergänzt wird diese Sammlung durch eine Liste der verwendeten Lebensmittel, inklusive Betrachtung ihrer Geschichte. Ein Kochbuch für alle, die Lust haben, alte Rezepte neu auszuprobieren.

Gebundene Ausgabe: 208 Seiten - Verlag: Zauberfeder; 1., Aufl. (April 2012) - Größe: 21,4 x 20 x 1,8 cm





Küchengeheimnisse des Mittelalters. Kulinarische Entdeckungen und Rezepte
 

von Maggie Black

Übersetzung des wohl verbreitetsten englischsprachigen Buches zum Thema.

Die Küche der britischen Inseln von der Invasion bis zum Jahre 1530.

Kurzbeschreibung: Ein faszinierender Streifzug durch die Geschichte der mittelalterlichen Kochkunst. Mehr als 50 für heute bearbeitete Rezepte kulinarischer Köstlichkeiten. Gesammelt aus alten Handschriften genauso wie die wertvollen Bilder und Illustrationen. Der Text wurde von einer kompetenten Mediävistin und Food-Journalistin verfasst.

143 Seiten - Hardcover - 1998 - Flechsig, Würzburg - quadratisches Format Größe: 22,6 x 22,2 x 1,4 cm 





The Medieval Cookbook

von Maggie Black

Synopsis. This cookbook offers a selection of 50 recipes drawn from medieval manuscripts which have been adapted for the modern cook. Illustrated with scenes from medieval life, the dishes reflect the food eaten by many branches of society. The book ends with a section on herbs and medicines.

Taschenbuch: 144 Seiten - Verlag: British Museum Press - Auflage: New Ed (März 1996) - Größe: 21,4 x 21,2 x 1,4 cm

 

 




Medieval Cookery: Recipes and History

von Maggie Black

Reihe: Cooking Through the Ages

Synopsis: Contains over 30 recipes from medieval times - all of which can be reproduced in the modern kitchen. The book also describes the historical background and has information on food, cooking equipment, the serving of meals and the development of taste and etiquette.

Gebundene Ausgabe: 96 Seiten Verlag: English Heritage; Auflage: Revised. (22. Dezember 2003) - Sprache: Englisch - Größe: 15,2 x 14,1 x 1,1 cm

 




Food and Drink in Medieval Poland: Rediscovering a Cuisine of the Past

von Maria Dembinska, Magdalena Thomas (Übersetzer), William Woys Weaver

Synopsis :
Lavender vinegar, saffron wafers, chicken baked with prunes, pears stewed with cucumbers and figs ...there is something wonderfully inviting about the unusual and exotic flavors that came to the medieval Polish table. By turns robust and refined, and capturing all the richness and complexity of Poland in the Middle Ages, this is cookery that flourished at the crossroads of Western and Oriental foodways. This is the first book of its kind in English to explore the fascinating culinary history of medieval Poland. It represents the fruits of a twenty-year collaboration between two distinguished food historians, William Woys Weaver and the late Maria Dembinska. Freely adapted from a pioneering work first published by Dembinska in 1963, this new edition explores the subject of Polish medieval cuisine through archaeology, material culture, and ethnography, along with other perspectives and techniques. Topics examined include not just the personal eating habits of kings, queens, and nobles but also those of the peasants, monks, and other social groups not generally considered in medieval food studies. To appreciate the tastes and textures of medieval Polish cookery, there is simply no better way than to experience the food firsthand. Weaver has included thirty-five carefully reconstructed recipes, from courtier's pottage, a one-pot dinner popular with rich peasants and petty nobles, to game stewed with sauerkraut, to a court dish of baked fruit, to Polish hydromel, an easily made drink flavored with honey and fennel. With ingredients such as rosewater, cucumbers, saffron, and honey, these recipes will intrigue anyone who loves the art of cooking.

Ich habe das Buch in der deutschen Ausgabe, es ist ein schöner Beitrag zur Küchengeschichte eines sonst in der Themenliteratur wenig beachteten Landes. Nach einer Einleitung gibt es in jedem Kapitel außerdem schmackhafte Rezepte.

Gebundene Ausgabe - 227 Seiten - University of Pennsylvania Press - Maße: 19 x 26 cm - Juni 1999




Pleyn Delit: Medieval Cookery for Modern Cooks - (Revised Edition)

von Constance B. Hieatt, Brenda Hosington, Sharon Butler

Synopsis: Adapts over one hundred authentic medieval recipes to the ingredients and equipment of the modern kitchen, providing an abundance of simple and elaborate soups, side and main dishes, stews, and desserts.

Highly revised from the 1976 edition to account for the fact that the authors have since seen the actual manuscripts from which the recipes are taken. Includes the original directions and modern, tested recipes. The recipes are mostly from englisch and french sources but also from Italy, Catalonia and Arabia.

Taschenbuch - University of Toronto Press - Maße: 15 x 23 cm - November 1995 - Auflage: 2nd, completely revised Edition





Das Kochbuch des Mittelalters
 

Rezepte aus alter Zeit, eingeleitet, erläutert und ausprobiert von Trude Ehlert

Diese großartige Linguistin edierte nicht nur viele mittelalterliche Handschiften und Kochbücher, sondern wurde dadurch angeregt selbst mittelalterlich zu kochen. Dieses wunderbare Buch ist das Ergebnis.
Sowohl die einleitende kurze Abhandlung zu den Umständen des Essens und Trinkens im MA als auch die für jeden verständlichen Erklärungen der Rezepte machen das Buch zu einem Standardwerk, das in keinem Regal fehlen sollte. Es ist auch besonders geeignet für Einsteiger ins Thema. Die Rezepte stammen aus dem 14. bis 16. Jahrhundert. die Zubereitungsart ist allerdings auf heutige Verhältnisse übertragen.
Rezepte aus den Quellen des deutschen Sprachraumes vom "Buoch von guoter spise" bis zum "Kochbuch der Sabina Welserin".

Gebundene Ausgabe: 246 Seiten - Verlag: Bibliographisches Institut, Mannheim; Auflage: 1 (1. Januar 2012) - Größe: 24,8 x 16,6 x 2,4 cm

 





Wie man eyn teutsches Mannsbild bey Kräfften hält. Die vergessenen Küchengeheimnisse des Mittelalters
 

von H. Jürgen Fahrenkamp

Die Küchengeheimnisse des Mittelalters für die Genießer von heute! Über 120 Rezepte aus der vergessenen Küche des Mittelalters hat H. Jürgen Fahrenkamp wiederentdeckt und ausprobiert, z.B. Lombardische Suppe, Krustenbraten vom Hammel, Bömische Erbsen oder leckerer Hirsebrei (jawohl, der aus dem Töpfchen, der immer mehr wird - also großen Topf nehmen!). Die Rezepte werden ergänzt durch praktische Menuevorschläge.

Einziger Wermutstropfen: die Quellenangaben sind nicht sehr aussagekräftig.

Gebundene Ausgabe: 160 Seiten - Verlag: Bassermann Verlag  - 12. November 2012

 

 





Essen wie im Mittelalter
 

von Carola Ruff (Autor)

Kurzbeschreibung: Ritteressen und Gelage in urigen Burgkellern, Märkte mit Gauklern und Barden haben Hochkultur. Gern schmausen wir bei solchen Gelegenheiten wie unsere Vorfahren. Aber woher wissen wir, was im Mittelalter gegessen wurde? Diese und manche andere Frage zu mittelalterlichen Essgewohnheiten beantwortet das neue Küchen- und Kochbüchlein von Carola Ruff. Trotz aller im Buch beschriebenen Grenzen der sogenannten Mittelalter-Küche, die sich aus dem Abstand der Zeit, den heute nicht mehr gebräuchlichen Zutaten und dem veränderten Essverhalten ergeben, hat die Autorin zahlreiche probierenswerte Gerichte vom Frühstück bis zum Nachtisch für Alltag und Festlichkeiten aus dem Speiseplan einer gut gestellten mittelalterlichen Handwerkerfamilie für unseren heutigen Geschmack aufbereitet. Darin sind auch Rezepte für die Vorratshaltung oder für Durstlöscher enthalten. Lassen Sie sich anregen zu Ihrem ganz eigenen Mittelaltermahl!

Über den Autor: Carola Ruff, geboren 1947 in Garmisch-Partenkirchen ist Fachjournalistin, Sachbuchautorin und auch im Ruhestand aktiv. Aus der Leidenschaft fürs kochen, backen und reisen, ihrer Tierliebe und -kenntnis und der Verbundheeit mit regionalern Küchentraditionen sind rund ein Dutzend Büchlein entstanden. Sie verarbeitet auch persönlichen Erfahrungen mit Ayurveda, die sie auf ihren jährlichen Kur-Reisen nach Indien, Kambodscha oder Vietnam sammelte.  

Gebundene Ausgabe: 128 Seiten - Verlag: Buchverlag für die Frau - 1., Auflage (14. März 2011) - Größe: 9,6 x 6,4 x 1,4 cm





Herrenspeis und Bauernspeis
 

Krumme Krapfen, Ollapotrida und Mamonia - Kochrezepte des Mittelalters

von Peter Lutz - dem Gründer der "Mittelalterlichen Küchenmeisterei" auf der Ronneburg!

Der Autor kochte jahrelang auf Burgfesten in der original erhaltenen gotischen Küche dieser bekannten Burg. Viele Fragen zur mittelalterlichen Küche konnten dabei geklärt werden.
Der Leser kann in eine mittelalterliche Küchenwelt abtauchen und diese Zeit mit allen Sinnen erfahren, er bekommt nicht nur die Möglichkeit am heimischen Herd ein mittelalterliches Gericht oder ein komplettes Bankett zuzubereiten, sondern auch Informationen um an einer mittelalterlichen Lagerstätte oder in einer Burgküche für eine größere Gruppe zu kochen. Bezugsquellenhinweise, Annekdoten und Geschichten runden das Buch ab. Neben den im Untertitel schon erwähnten Gerichten wird die Zusammensetzung verschiedener Saucen erläutert, welche im Mittelalter einen hohen Stellenwert hatten. Breie, Blamensir, Fleischspeisen, Pastetchen, Kesselfleisch Zwiebelmus und viele mehr werden mit den leckersten Zutaten gewürzt. Auch ein Rezept für den leckeren Würzwein Hypocras gibt es.

Gebundene Ausgabe - 112 Seiten mit vielen farbigen Abbildungen - Naumann, Nidderau - Neuaufl. 2011 - Größe: 23,6 x 16,6 x 1,4 cm





Mein new Kochbuch
 

Würst vom Salm, Salbeimäuschen und weitere Rezepte aus der mittelalterlichen Burgküche 

von Peter Lutz

Kurzbeschreibung: Auch in seinem zweiten Kochbuch hat Peter Lutz, ehemaliger Küchenmeister einer Burgküche, wieder viele mittelalterliche Rezepte zusammengetragen. Wie in seinem Bestseller »Herrenspeis und Bauernspeis«, sind alle Gerichte leicht nachkochbar und mit vielen Anekdoten und viel Wissenswertem des Mittelalters gespickt. Ein richtiges Erlebnis-Kochbuch!

Leicht verständliche Anleitungen inkl.  Quellenangaben und reichlichen Kommentaren. Alles auch für die historisch korrekte Küche geeignet!

Gebundene Ausgabe: 112 Seiten - Verlag: Naumann, Nidderau - Auflage: 1 (September 2005) - Größe: 23,6 x 17 x 1,4 cm

 





Kochen & Backen im Mittelalter: Praktische Küchen-Rezepte fürs Lagerleben
 

von Thomas Meyer (Herausgeber)

Kurzbeschreibung: Speisen und Getränke für rustikales Lagerleben oder höfische Pracht - egal ob fahrender Ritter, Landsknecht oder Marketenderin, am heimischen Herd oder im Feldlager, dieses Kochbuch gibt in praktischen, mittelalterlichen Küchen-Rezepten fürs Kochen & Backen im Mittelalter, die sich sowohl auf überlieferte Weise wie auch mit modernen Mitteln zubereiten lassen, Anleitungen zu einer spannenden Reise an die Lagerfeuer im Felde sowie die Herdstellen der Höfe und Backhäuser der Burgen.Von Käse, Brot und Met, von der Mandelmilch und Verjus bis zum Griebenschmalz oder dem aphrodisierenden Nostradamus-Rezept, Suppen, Eintöpfe, Lamm und Kaninchen, Fisch oder Fastenspeise, wer seine Speisen und Getränke fürs mittelalterliche Gewölbe oder fürs Lagerleben nach überlieferten Weisen herstellen will, der wird sich dieses Buch nicht entgehen lassen. Küchenmägde und Burschen erfahren ohne Umschweife in einfachen, verständlichen Anleitungen, die aus mittelalterlichen Rezepten stammen, wie mit den entsprechenden Zutaten Liebesäpfel zu schmackhaften Soßen werden, wie sich Fische in Hirsche verwandeln und wie man am Drehspieß, im Lagertopf oder verschiedenen Pfannen schmackhafte Speisen zubereitet, Süßspeisen herstellt oder Brot am Feuer backt.

Über den Autor: Thomas Meyer wurde 1950 in Basel geboren. Nach dem Humanistischen Gymnasium Studium von Philosophie, Germanistik und Anglistik. Später Waldorflehrerausbildung und Unterrichtstätigkeit. Ab 1985 freie Publizistik und Herausgabe des Nachlasses von W. J. Stein. Mitarbeit im Basler Troxler-Institut. 1990 Gründung des Perseus Verlages.  

Taschenbuch: 100 Seiten - Verlag: Books on Demand; Auflage: 1 (29. September 2010) - Größe: 14,8 x 0,6 x 21 cm





Lagerküche: Mittelalterlich kochen auf dem offenem Feuer
 

von Tatjana Junker (Autor), Markus Rupprecht (Fotograf)

Kurzbeschreibung: Es gibt nichts schöneres, als ein offenes Feuer! Doch darauf zu kochen, damit tun sich viele schwer. Die Autorin zeigt, worauf man beim Feuer achten muss und gibt dem Leser köstliche Rezepte an die Hand, die auch mit einfachen Mitteln nachgekocht werden können. Vom Schüsseltreiben im Herbstwald nach einer Drückjagd bis zur mittelalterlichen Hochzeit - dieses Buch ist universell einsetzbar.

Tatjana Junker betreibt einen Cateringservice, insbesondere für Mittelalterfeste, historische Hochzeiten etc.

Gebundene Ausgabe: 123 Seiten - Verlag: Neumann-Neudamm; 1., Auflage (15. November 2009) - Größe: 21,6 x 20,2 x 1,4 cm

 





Die Kochkunst des Mittelalters. Wiederentdeckt für Geniesser von heute Die Kochkunst des Mittelalters
 

von Odile Redon, Francoise Sabban, Silvano Serventi

Auch hier sind die Autoren Berufshistoriker. Entgegen der Titelaussage sind die meisten Rezepte in diesem Buch allerdings aus der Zeit der Renaissance. Viele der Rezepte sind aus unveröffentlichten Quellen Frankreichs und Italiens. Jedes Rezept liegt im Orginal, übersetzt und in der bearbeitenen, nutzbaren Version vor. Gnocci aus Frischkäse, Kapaun in Jance oder Pastete aus rohen Birnen harren der Entdeckung.

150 schmackhafte und erprobte Rezepte aus dem 14. und 15. Jahrhundert, ergänzt durch eine 53 Seiten umfassende Einführung zur Küche damals und ihrer Umsetzung heute und nochmals einer Einführung in jedes der 11 Kapitel, darüber hinaus noch ausführliche Menuevorschläge - eine lohnende Anschaffung.

376 Seiten - Panorama Vlg., Wiesb. - 2000 - Gebundene Ausgabe - Größe: 24,6 x 16,8 x 3,6 cm  






The Medieval Kitchen: Recipes from France and Italy

von Odile Redon (Autor), Francoise Sabban (Autor), Silvano Serventi (Autor)

Synopsis: Rescuing the glorious cuisine of the Middle Ages, this book of French and Italian recipes provides a melange of flavour, aroma and colour. Reconstructed from 14th and 15th-century sources, and adapted to suit the modern kitchen, the recipes offer rich potages, savoury tortes, rustic pates and garden vegetables, fish, game an array of sauces, and sweets and confections. In addition to the recipes, the book depicts the context and tradition of authentic medieval cookery: etiquette at table, the aesthetics of the meal, the foods of the city and the country, the diets of the rich and the poor, and the ingenious methods and techniques employed in medieval culinary arts, all inviting the reader to savour the culinary treasures of a bygone age.

Taschenbuch - 304 p., 12 color plates - University of Chicago Press - Maße: 17 x 24 cm - 2. Mai 2000

Webseite des Verlages mit 6 Beispielrezepten!!!

 




A Drizzle of Honey: The Life and Recipes of Spain's Secret Jews - 15.Jh.

von David M. Gitlitz, Linda Kay Davidson

Synopsis: Presents the story of the secret culinary life of Iberian Jews who struggled to retain their identity while projecting Christian conformity. The text includes recipes (the foundations of modern Sephardic cuisine), along with an account of the customs and foods that threatened their existence.

Das Kochbuch mit mittelalterlichen Rezepten aus dem 15. Jh. ist gleichzeitig ein Dokument religiöser Verfolgung der iberischen Juden während der spanischen Inquisition. Die Essgewohnheiten und die Zubereitungsart wurden vielen Zwangsbekehrten zum Verhängnis. 16 Seiten Fussnoten und eine sechsseitige Bibliographie weisen das Werk als Fachbuch aus.
Eine Rezension nennt diverse der abgedruckten Rezepte.

Taschenbuch - 352 Seiten - St. Martin's Press - Erscheinungsdatum: 1. September 2000

 





Santoninos Kost   -    15. Jahrhundert Santoninos Kost

von Hans Gerold Kugler, Barbara Maier

Dieses Buch ermöglicht etwas ganz Besonderes: auf den Spuren des Reisenden Paolo Santonino durch die mittelalterlichen Küchen des Alpen-Adria-Raumes das "Lebensgefühl Mittelalter" in Originalrezepten und Nachkochungen wiederzuentdecken.

1485 - begann der Italiener Paolo Santonino seine einzigartigen Tagebücher zu schreiben. Zwischen Friaul, Kärnten und Krain beschreibt Santonino eine lebenspralle Zeit mit ihren Eßgewohnheiten und Gerichten. Seine Geschäftsessen reichten von Luxusmenüs der gehobenen kontinentalen Küche Europas bis zu schlichten Lunchpaketen aus regionalen Spezialitäten. Umso größer war für die Autoren die Herausforderung, jene Rezepte zu finden, nach denen für Santonino gekocht wurde und sie für die Leserschaft des 21. Jahrhunderts zu interpretieren.

Es handelt sich hier um gestraffte Auszüge der Tagebücher, die Auskunft über die täglichen Speisen geben. Für den zweiten Teil des Büchleins wurden die passenden Originalrezepte recherchiert z.T. zitiert und die Nachkochungen niedergeschrieben.

Mehr als die Hälfte der 112 Rezepte sind aus dem Mondseer Kochbuch, dem Insbrucker Rezeptbuch, dem Kochbuch des Dorotheenklosters und dem Kochbuch Maister Hannsens - alles schwer erhältliche Quellen!

Ein wirklich interessantes Buch, das kurioserweise auf Amazon gar keine Beschreibung hat.
Gebunden, mit Lesebändchen - kleines Format - 156 Seiten - Wieser, Klagenfurt - Erscheinungsdatum: 2001 

 

Mein Tip!  

Noch mehr Infos und
Leseprobe mit Rezept
für Ein cluoge spise -
Ein schlaues Gericht.




Hemma-Culinarium
 

von Renate Glas (Autor), Wolfgang Granitzer (Autor)

Kurzbeschreibung: In einer großen Vielfalt genießen wir heute die moderne Küche. Doch wo war ihr Ursprung? Die Autoren dieses Büchleins begannen die Entstehungsgeschichte unserer heutigen europäischen Küchenkultur zu erforschen. Viele Rezepte der Kärntner Küche haben im Mittelalter ihren Ursprung und stellen so ein Stück Landeskultur dar. Die Kärntner Küche ist daher in einigen Aspekten internationaler als so manches moderne Gericht. Es soll ein Eindruck der Kochkunst des Mittelalters vermitteln, die viel mehr war als am Spieß gebratenes Fleisch. Vor allem aber soll man Lust auf bewusstes Kochen und Essen bekommen. Probieren Sie die Rezepte, variieren und gustieren Sie - denn ein Rezept ist niemals fertig und lebt durch die Jahrhunderte fort.

Gebundene Ausgabe: 102 Seiten - Verlag: Heyn, Kl.; Auflage: 1., Aufl. (16. Oktober 2007) - Größe: 15,6 x 11,4 x 1,4 cm

 

 





Das Kochbuch der Renaissance.
 

von Hans-Peter von Peschke, Werner Feldmann

Kurzbeschreibung: Tafelgeschirr aus Silber und Gold, weiße und farbige Tücher, Historiengemälde aus Marzipan - so feierte die Renaissance ihre kulinarischen Höhepunkte. Boccaccio und Marco Polo berichteten von den Köstlichkeiten aus Asien und Arabien - Pasta, Reis, Gewürze. In Florenz und Venedig, in Augsburg und Paris entfaltete die neue Kunst des Kochens ihre volle Blüte.
Eine anregende Kulturgeschichte des Essens, ein Streifzug durch Speisekammern und Küchen der Renaissance mit 140 nachkochbaren Rezepten aus deutschen, französischen und italienischen Quellen.

Anmerkung: Ich habe 156 Rezepte gezählt. Es ist ein wunderbares Buch über eine Zeit des kulinarischen Umbruchs! Allerdings sind die Rezeptadaptionen sehr an unsere heutigen Geschmäcker angepasst, also leider teilweise relativ weit vom Originalrezept entfernt. Und zumindest ein Interpretationsfehler ist inzwischen legendär: Die Erdnuss der alten Zeit ist eine Erdwurzel! Man sollte das Rezept also doch besser zB. mit Schwarzwurzel oder einem anderen Wurzelgemüse zubereiten.

Gebundene Ausgabe - Verlag: Albatros (2001)-Größe: 24,6 x 17,2 x 2,6 cm  





All the King's Cooks: The Tudor Kitchens of King Henry VIII at Hampton Court Palace

von Peter Brears (Autor)

Synopsis: Highlighting the world’s first professional kitchen, this volume showcases the massive galleys at Hampton Court Palace. Illustrating how kitchens originally built to supply the entire household of King Henry VIII were run, this guide dispells many of the misconceptions about the table manners, quality of cooking, and serving of meals in Tudor England. Authentic recipes—adapted for modern kitchens—from the period are featured, including Chicken Farced, Smothered Rabbit, and White Leach. Accentuated with striking visuals, this history revives the sights, sounds, and smells of the Tudor kitchen while conveying the daily life of the era’s rich and poor.

Taschenbuch: 201 Seiten - Verlag: Souvenir Pr; Auflage: 2 Rev Upd (2. Mai 2011) - Sprache: Englisch - Größe: 13,5 x 1,7 x 21,6 cm

 

 





Shakespeare's Kitchen: Renaissance Recipes for the Contemporary Cook

von Francine Segan, Tim Turner (Fotograf), Patrick O'Connell (Vorwort)

Unbedingt die Produktbeschreibung American Library Association auf Amazon lesen!

Beautiful presentation, well-organized, informative and interesting. The author wonderfully combines the art of cooking with fastidious academic research. She approaches each recipe with both passion and care, as if she were restoring an antique.

Synopsis: "Shakespeare's Kitchen" not only reveals, sometimes surprisingly, what people were eating in Shakespeare's time but also provides recipes that today's cooks can easily re-create with readily available ingredients.

Gebundene Ausgabe - 288 Seiten - Random House - Erscheinungsdatum: 1. Oktober 2003







Allerley Schlemmerey: Kochen wie im Mittelalter
 

Relaunch des nunmehr vergriffenen Titels "Allerley Speis' und Trank"

Burgfeste, Ritterturniere oder Gauklermärkte - hier labten sich die Ritter an festlich gedeckten Tafeln. Holen Sie sich jetzt die Kochkultur des Mittelalters nach Hause. Dieser nostalgisch gestaltete Band versammelt die besten Rezepte der mittelalterlichen Küche: allerley Breie, Fisch, Suppen, Geflügel, Gemüse, Wildfleisch und Nachtisch. Die Speisen sind einzigartig und zumeist einfach zuzubereiten. Eine praktische Einkaufsliste und die Schritt-für-Schritt-Anleitung helfen dabei. Mit diesem Buch werden Sie im Handumdrehen ein Gourmet des Mittelalters.  

Kurzbeschreibung: Eines war im Mittelalter gar nicht finster: das Essen. Armer Ritter, Wildschweinbraten, Honigkuchen...

Gebundene Ausgabe: 125 Seiten - Verlag: Regionalia Verlag; Auflage: Neuauflage. (23. Mai 2011) - Größe: 20,2 x 17 x 1,8 cm





Die Garküche. Braten, Backen und Kochen im Mittelalter
   

Kurze, eindrückliche Schilderungen des alltäglichen mittelalterlichen Lebens kombiniert mit 135 Rezepten (allerdings ohne Quellenangaben und m. E. häufig eher traditionell als authentisch) und einigen Markt-Fotos in schwarz-weiß.

Kurzbeschreibung: War Fleisch in der Quittenwurst? Hat ein Layrer weniger Alkohol als Most oder Wein? Kann man für 100 Leute eine mittelalterliche Tafel am offenen Feuer kochen? Diese und viele weitere Fragen beantwortet "Die Garküche".

 96 Seiten - Hardcover - 1997 - Vlg. Regionalkultur, Ub.- Größe:24,1 x 17,5 x 1,5 cm

 

 

 




Das Buch von guter Speise

von Jacob Blume

Eine schöne Beschreibung zwar, aber ich kann dieses Buch aus eigener Anschauung nicht empfehlen. Die Rezepte sind, was der sogenannte 'Otto-Normal-Verbraucher' als mittelalterlich betrachtet!!! Siehe die Beispiele in der Kurzbeschreibung von Amazon. Leider sind auch keine Quellen angegeben!

Kurzbeschreibung: Wer an die mittelalterliche Küche denkt, träumt sicherlich von Tischen, die sich unter der Last der Speisen biegen, von legeren Tischmanieren oder von Trinkgelagen. Die Realität, so klärt der Autor Jacob Blume auf, sah oft karger aus und war von saisonalen Schwankungen bestimmt. „Das Buch von guter Speise. Mittelalterlich kochen“ enthält demzufolge Rezepte vom „Notbrot“ bis hin zum Schlemmer-Menü und macht Lust auf eine kulinarische Zeitreise. Der Blick auf das Leben und Speisen hinter Kloster- und Schlossmauern sowie das der einfachen Katen enthüllt auch Geschichten wie die der Erfindung des Butterbrotes oder der ersten Würstchenbude (1135 in Regensburg), an der man auch heute noch eine Bratwurst essen kann. Viele uns vertraute Essgewohnheiten, Tischsitten und Kochtechniken rühren aus dem Mittelalter, und auch Zutaten wie Bärlauch, Löwenzahn oder Dinkel erfreuen sich wiederholter Beliebtheit. Aus ihnen lassen sich z. B. Bärlauchsenf, Löwenzahn-Kartoffelsalat oder Dinkel-Rösti zubereiten und genießen. Die 166 Rezepte bieten vom einfachen Fladenbrot, über Hühnersuppe mit Bier oder Arme Ritter bis hin zum Spanferkel und Bratäpfeln in Wein gedünstet verschiedenste Gaumenfreuden. Nicht zu vergessen die Flüssignahrung wie Salbeiwein, Met, Drachenblut oder Hexengesöff. Ob auf herkömmliche Art an offener Feuerstelle oder am modernen Elektroherd zubereitet, diese Geschichte geht durch den Magen!

Gebundene Ausgabe - 232 Seiten - Die Werkstatt - Erscheinungsdatum: März 2004

 

 

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Check: 25.11.2012